Der Name Trio Magos (span. die Zauberer) ist nicht nur eine Zusammensetzung aus den Vornamen seiner Mitglieder Maxi Hennemann, Goun Kim und Sebastian Hennemann, sondern auch ein Sinnbild für die musikalische Identität des Ensembles. Die drei jungen Musikerinnen und Musiker sind ständig auf der Suche nach neuen Farben, Nuancen und musikalischen Ausdrucksformen, die die besondere Besetzung des Trios aus Klarinette, Violoncello und Klavier bietet und mit denen Sie ihr Publikum bezaubern.

Das Trio Magos wurde als erstes Kammermusikensemble an der Musikhochschule Freiburg für den Studiengang Konzertexamen zugelassen und schloss diesen 2020  in der Klasse von Prof. Roglit Ishay mit Auszeichnung ab. 2018 gehörte das Esemble zu den Semifinalisten des internationalen Salieri-Zinetti-Wettbewerbs in Verona / Mantova und wurde außerdem mit dem 26. Bad Homburger Förderpreis für Kammermusik und dem Gerhard-Blaurock-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Die Debüt-CD mit Werken von Beethoven und Bruch erschien 2019.

Maxi Hennemann (geb. Kaun) ist seit 2014 im Loh-Orchester Sondershausen / Theater Nordhausen als stellvertretende Soloklarinettistin engagiert. Ihre Studien führten sie nach Saarbrücken und Freiburg zu Prof. Johannes Gmeinder, Prof. Anton Hollich und Prof. Kilian Herold. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung Saar, des Richard-Wagner-Verbandes und der Bruno und Elisabeth Meindl Stiftung. Neben der Orchestertätigkeit ist sie auch kammermusikalisch sehr aktiv. 2012 gewann sie mit ihrem Holzbläserquartett „Ensemble Zéphyr“ die Médaille d’Or beim internationalen „Concours pour jeunes Solistes“ in Luxemburg. Solistisch war Maxi Hennemann mit dem Loh-Orchester mit Doppelkonzerten von Max Bruch und Richard Strauss zu hören. 2017 führte sie Fazil Says Klarinettenkonzert „Khayyam“ in Mainz auf. Unter ihrer Mitwirkung ist 2009 eine Aufnahme mit Solo-, Ensemble- und Orchesterwerken Hindemiths beim Label WERGO und 2017 die CD „Ingolf Dahl – Intervals“ mit dem Ensemble SONeO erschienen.

Sebastian Hennemann studierte Violoncello bei Prof. Young-Chang Cho in Essen und bei Prof. Jean-Guihen Queyras in Freiburg. Er war Stipendiat der Kammermusikstiftung Villa Musica und ist Gründungsmitglied des Klaviertrios „Trio Ganymed“, mit dem er u.a. den Folkwangpreis sowie den Musikpreis der Barmenia gewann. Parallel hat er eine Orchesterlaufbahn verfolgt, die ihn als Praktikant zur NDR Radiophilharmonie Hannover, als Akademist zum NDR Elbphilharmonie Orchester und schließlich 2014 als Solo-Cellist zum Loh-Orchester Sondershausen / Theater Nordhausen führte, wo er auch regelmäßig solistisch konzertiert. So war er dort bereits mit Cellokonzerten von Saint-Saëns, Elgar und Schumann sowie Tschaikowskys Rokoko-Variationen zu hören. Auf der 2016 erschienenen CD des Loh-Orchesters spielte er u.a. Bruchs „Kol Nidrei“ ein und 2017 brachte er De Meijs „Casanova“ für Solocello und Blasorchester in Saarbrücken und Landau zur Aufführung. Sebastian Hennemann ist erster Preisträger des Internationalen Cello-Wettbewerbs Liezen 2014.

 

Die gebürtige Koreanerin Goun Kim studierte in Seoul, Freiburg und Frankfurt u.a. bei Prof. Michael Leuschner sowie Prof. Angelika Merkle und ist Preisträgerin diverser Kammermusikwettbewerbe in verschiedensten Besetzungen. So wurde sie mit der Flötistin Christine Kim 2012 mit dem 3. Preis beim internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ in Schwerin sowie im folgenden Jahr mit Sebastian Hennemann mit dem 1. Preis des Hochschulrates Freiburg ausgezeichnet. Mit der Klarinettistin Dana Barak gewann sie den 1. Preis beim 9. Internationalen Karl-Adler-Jugend-Musikwettbewerb (2015) und erhielt im Duo mit dem Cellisten Dominik Manz den „Special Chambermusic Prize“ der Malta International Music Competition (2014), den Förderpreis der Kamar Percy und Ingeborg John Stiftung als bestes Ensemble (2015), der ihnen eine eigene CD-Produktion ermöglichte, sowie den 3.Preis der 19th Kiejstut Bacewicz International Chamber Music Competition in Lodz/Polen (2016).